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Wärmepumpe

Ob eine Wärmepumpe in ein bestehendes Haus passt, entscheidet die Vorlauftemperatur, die Ihre Heizkörper an einem kalten Tag brauchen. Das ist eine Rechnung, keine Einschätzung, und wir machen sie vor dem Angebot.

Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Wohnhaus, dahinter der Garten im Tageslicht.

Die Heizlast wird gerechnet, nicht geschätzt

Wir nehmen jeden Raum auf: Fläche, Fenster, Außenwände, vorhandene Dämmung. Daraus ergibt sich die Heizlast je Raum, und aus dem Vergleich mit dem vorhandenen Heizkörper die Temperatur, bei der er diese Leistung noch bringt.

In den meisten Altbauten, die wir gerechnet haben, liegt diese Temperatur zwischen 45 und 55 Grad. In diesem Bereich kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich laufen; ob sie es in Ihrem Haus tut, hängt zusätzlich am Wärmebedarf und am Nutzerverhalten. Einzelne Räume liegen darüber - dann tauschen wir dort den Heizkörper und nicht das Konzept.

Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir das. Ein Gerät, das im Januar mit dem Heizstab arbeitet, kostet Sie mehr als der Kessel, den es ersetzt hat.

Was nach dem Einbau passiert

Nach dem Einbau läuft der hydraulische Abgleich, raumweise. Ohne ihn bekommt der nächstgelegene Heizkörper zu viel und der entfernteste zu wenig, und die Anlage gleicht das mit einer höheren Vorlauftemperatur aus - genau der Wert, den man senken wollte.

Bei der ersten Wartung lesen wir die Jahresarbeitszahl aus dem Regler aus und besprechen sie mit Ihnen. Der Wert steht dann in Ihrem Wartungsprotokoll und lässt sich im Jahr darauf vergleichen.